Gruppenbild Pianohaus Möller

Möller – Bösendorfer – Grunau

Was haben die genannten Namen miteinander gemeinsam – richtig – ein weiteres Piano-Antesten mit Dominik Grunau und somit unterwegs auf Tastentour. Für Dominiks bevorstehendes Solo-Pianoalbum, welches noch im Dezember dieses Jahres veröffentlicht werden soll, sind wir auf der Suche nach dem richtigen Sound, bzw. nach dem passenden Piano für Dominik. Dieses Mal haben wir uns außerhalb der Grenzen Güstrows umgeschaut und sind in die Hansestadt Rostock gefahren, besser gesagt zum Pianohaus Möller. Neben den dort entstandenen Demoaufnahmen haben wir einige Informationen über die verschiedenen Klaviere erfahren und sind mit mehr als nur den Demoaufnahmen nach Hause gefahren.

Nach einer sehr unterhaltsamen Autofahrt ging es um 14 Uhr zur Begrüßung ins Pianohaus Möller.

Herr Peter Möller hat uns herzlich empfangen und uns gleich den angesprochenen Übungsraum gezeigt. Jacken ausziehen, Gepäck abstellen, einen ersten Eindruck gewinnen. Ich muss an der Stelle erwähnen, dass ich mich mit Klavieren und Flügeln nicht so gut auskenne, daher war es sehr passend, dass uns ein Klavierbaumeister mit Rat und Tat zur Seite steht. 

Eine weiße Lackoptik, eine kleiner gemütlicher Raum mit sogar teilweiser akustischer Behandlung und ein goldenes “YAMAHA” Logo auf dem Flügel. Wow, das beeindruckt – und es ist lediglich das Übungspiano im Haus. Hier hat sich unser Komponist erstmal warm gespielt und ein paar viele Tastenanschläge geboten. Mit den Tascam und Zoom Recordern wurden wieder entsprechende Plätze eingenommen: AUFNAHME LÄUFT

Hier unsere entstandene Beispielaufnahme aus dem Proberaum:

Yamahas Hybride

Neben den vielen Klavieren, bzw. Flügeln, die Dominik angespielt hat haben wir zwei sehr interessante Instrumente vor uns gehabt. Zum einen einen AvantGrand N1X, sowie ein Trans Acoustic Flügel, die Bezeichnung ist mir leider nicht im Gedächtnis geblieben. Aber bei beiden Geräten muss man betonen, dass man sowohl digitale Signale/Töne erhält, als auch akustische Saitenklänge. Wahnsinn was Yamaha da entwickelt hat. Herr Möller hat uns dann anhand eines Modells erklärt, wie die Mechanik der Klaviatur funktioniert – das fühlte sich schon an wie ein Messebesuch, sehr beeindruckend.

YAMAHA Hammermechanik

Die elektrische Übertragung läuft mit Hilfe eines sogenannten Grey-Shutter-Skala-Systems. Dabei durchläuft eine speziell beschichtete Folie einen Lichtsensor, also eine Art Lichtschranke. Mit einem entsprechend entwickelten Algorithmus von Yamaha wird dann das Signal aller 88 Tasten kontinuierlich “berechnet” und ausgegeben. Selbst die MIDI-Signale, welche ich aufnehmen durfte,  waren um Längen definierter und genauer als die meines günstigen Thomann E-Pianos – nicht dass ich diesen schlecht reden will – es erfüllt seinen Zweck sehr gut! Wer sich hierzu mehr belesen möchte findet auf der Yamaha Website bei den Silent und den AvantGrand Pianos mehr Informationen.

Der große Böse

Neben den vielen Stunden ausprobieren, aufnehmen und testen konnten wir uns das wohl beeindruckendste Instrument im Pianohaus Möller nicht entgehen lassen. Dabei handelt es sich um einen Bösendorfer Flügel. Hier lasse ich das aufgenommene Video für sich sprechen – genießt es:

Flügel, E-Piano oder Hybride - wer gewinnt?

Ein Tag voller Eindrücke, so viel Input – das musste erstmal verarbeitet werden. Am nächsten Tag habe ich mich also im Studio mit den verschiedenen Aufnahmen beschäftigt und Vergleiche vorgenommen.

Ziel: Sound für Dominik finden. Wir habe unseren Favoriten gefunden, Ihr auch? Im November geht es dann nochmal zum Pianohaus – dann aber werden wir mehr als einen Tag dort verbringen – denn das Album möchte aufgenommen und produziert werden. Herr Möller – haben Sie vielen Dank für die Zeit, die Sie für uns aufgebracht haben, sowie die Möglichkeiten in Ruhe alles auszuprobieren. Das soll noch belohnt werden – wir denken uns was aus.

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